Unsere erste Veranstaltung in Mauren 2026: 
Renaturierung
Wie viel Natur geben wir zurück?
Von Rohr und Kanal zur lebendigen Gewässerlandschaft?
Über Jahrtausende haben wir Landschaften geformt: Bäche wurden begradigt, Gewässer kanalisiert, Böden gepflügt und Flächen versiegelt. Die Folgen sind heute spürbar – ausgetrocknete Böden, Sommerhitze und abnehmende Biodiversität. Doch es zeichnet sich eine dynamische Gegenbewegung ab: Immer mehr Gemeinden beschäftigen sich mit Renaturierung, und an vielen Orten entstehen neue naturnahe Räume. Wie stellen wir uns unsere Landschaft in 10, 20 oder 50 Jahren vor? Brauchen wir Hotspots und Trittsteine für die Natur – oder nach dem Jahrhundert der Strasseninfrastruktur gar eine grün-blaue Infrastruktur kreuz und quer durchs Land? Was sind die Schattenseiten der Verwilderung? Natur ja, Biber in Massen und den Wolf und Bär lieber nicht? Wie viel Natur brauchen wir? Wie viel braucht die Natur uns?

Donnerstag, 23. Mai, 10.30 Uhr
Wir treffen uns bei der Säga in Schaanwald

Aus Platzgründen bitten wir um Anmeldung
info@vereinelf.li

Was ist der Verein ELF?
Was für ein Land (oder was für eine Stadt) hinterlassen wir der nächsten Generationen?
Wer entscheidet darüber, wie ein Gebäude in Liechtenstein auszusehen hat? Die Bewohnerinnen und Bewohner? Die Behörden? Die Architektinnen und Architekten? Der Zufall?
Unsere Berge, Felder, Dörfer, Wälder und Gewässer verändern sich, ob wir wollen oder nicht. Wohin soll diese Veränderung gehen? 
Wieso werden Häuser bei uns durch Blöcke ersetzt?
Gibt es ein Konzept, einen Plan oder eine Vision, wohin Liechtenstein sich entwickelt? Müssten diese aus der Politik oder aus der Bevölkerung kommen?
Was haben die Gemeinden von heute noch gemeinsam mit den Dörfern unserer Grosseltern? 
Hat das Quartier noch eine Bedeutung in den Dörfern Liechtensteins?
Welche Orte, Gebäude und Landschaften von heute sollten in die Zukunft gerettet werden? Auf was könnten wir auch einst verzichten? Was fehlt?​​​​​​​
Der Verein ELF hat keine Antworten auf diese Fragen. Aber eine Bar, an der sie diskutiert werden können. Der Verein ELF hört mit, schreibt auf, sammelt fleissig und illustriert, was die Bewohnerinnen und Bewohner Liechtensteins an Wissen und Gedanken über ihren Lebensraum mitbringen.
Bei uns wird es diskutiert, auseinandergenommen, gemeinsam neu zusammengesetzt und dokumentiert, damit es auch über den jeweiligen Ort der Veranstaltung hinaus wahrgenommen werden kann.
Alte, neue und zukünftige Landkarten Liechtensteins sollen dazu inspirieren, gemeinsam über die Zukunft Liechtensteins nachzudenken. Sie zeigen das Gesicht unseres gemeinsamen Lebensraums, wie es einmal war, wie es heute ist und wie es morgen sein könnte.
Workshops, Diskussionsrunden, Spaziergänge und Ausstellungen fördern verschiedene Perspektiven auf die gleiche Landschaft zu Tage. Ein grosses Liechtenstein-Modell hilft, die erzählten Geschichten und Entwickelten Ideen für spätere Besucher sichtbar zu machen. 
Liechtensteins Dörfer und Landschaft haben sich drastisch verändert und tun dies auch weiterhin. Wir sind davon überzeugt, dass nur eine breit abgestützte Diskussion in und mit der Bevölkerung sinnvolle und nachhaltige Verbesserungen ermöglichen wird.
Der Verein ELF möchte mit dem Projekt Karta-Bar einen Beitrag dazu leisten. Der von jeglichen Parteien und Institutionen unabhängige Verein wurde von Luis Hilti und Toni Büchel gegründet und wird zwischen 2019 und 2030 in den elf Gemeinden Liechtensteins einen Raum für Diskussionen schaffen.