Für unsere nächste Veranstaltung sind wir auf Einladung der Kulturkommission Eschen-Nendeln in Eschen
Pfrundbauten 2076
BACK TO THE FUTURE mit den Kulturhäusern Liechtensteins
Vertreterinnen und Vertreter der Kulturhäuser Liechtensteins geben uns einen kurzen Einblick in die bisherige Entwicklung und ihre aktuelle Tätigkeit und Angebote. Anschliessend werfen sie einen Blick zurück aus dem Jahr 2076 und erzählen, worauf sie besonders stolz wären in den nächsten 50 Jahren und welchen Beitrag sie dann zum Dorfleben leisten möchten.
Anschliessend ist die Bevölkerung gefragt: Was vermisst du heute und wie könnten die Pfrundbauten für dich einen wertvollen Beitrag zum Dorfleben leisten?
Samstag, 13. Juni 2026, Eschen Dorfplatz, ab 16.00 Uhr
Unsere nächste Veranstaltung in Mauren 2026:
Spannungsfeld Riet
Nutzung einer
einzigartigen Landschaft
einzigartigen Landschaft
Das Riet ist kein unberührtes Stück Natur – es ist eine gewachsene Kulturlandschaft, geformt durch Jahrhunderte menschlicher Nutzung. Was einst ein Sumpfgebiet war, ist heute ein Raum, in dem ganz unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen: Spaziergänger, Jäger, Hundebesitzer, Landwirte und Naturbeobachter – sie alle nutzen das Riet, aber nicht immer auf dieselbe Weise und nicht immer ohne Konflikte. Wie wurde das Riet nutzbar gemacht und welche Nutzungen prägen es heute? Und wem «gehört» diese Landschaft eigentlich? Wie lassen sich verschiedene Ansprüche unter einen Hut bringen? Und wie könnte sich das Riet künftig entwickeln – zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Erholung?
Samstag, 23. Juni, 18.00 Uhr
Wir treffen uns bei der Säga in Schaanwald
Aus Platzgründen bitten wir um Anmeldung
info@vereinelf.li
Was ist der Verein ELF?
Was für ein Land (oder was für eine Stadt) hinterlassen wir der nächsten Generationen?
Wer entscheidet darüber, wie ein Gebäude in Liechtenstein auszusehen hat? Die Bewohnerinnen und Bewohner? Die Behörden? Die Architektinnen und Architekten? Der Zufall?
Unsere Berge, Felder, Dörfer, Wälder und Gewässer verändern sich, ob wir wollen oder nicht. Wohin soll diese Veränderung gehen?
Wieso werden Häuser bei uns durch Blöcke ersetzt?
Gibt es ein Konzept, einen Plan oder eine Vision, wohin Liechtenstein sich entwickelt? Müssten diese aus der Politik oder aus der Bevölkerung kommen?
Was haben die Gemeinden von heute noch gemeinsam mit den Dörfern unserer Grosseltern?
Hat das Quartier noch eine Bedeutung in den Dörfern Liechtensteins?
Welche Orte, Gebäude und Landschaften von heute sollten in die Zukunft gerettet werden? Auf was könnten wir auch einst verzichten? Was fehlt?
Der Verein ELF hat keine Antworten auf diese Fragen. Aber eine Bar, an der sie diskutiert werden können. Der Verein ELF hört mit, schreibt auf, sammelt fleissig und illustriert, was die Bewohnerinnen und Bewohner Liechtensteins an Wissen und Gedanken über ihren Lebensraum mitbringen.
Bei uns wird es diskutiert, auseinandergenommen, gemeinsam neu zusammengesetzt und dokumentiert, damit es auch über den jeweiligen Ort der Veranstaltung hinaus wahrgenommen werden kann.
Alte, neue und zukünftige Landkarten Liechtensteins sollen dazu inspirieren, gemeinsam über die Zukunft Liechtensteins nachzudenken. Sie zeigen das Gesicht unseres gemeinsamen Lebensraums, wie es einmal war, wie es heute ist und wie es morgen sein könnte.
Workshops, Diskussionsrunden, Spaziergänge und Ausstellungen fördern verschiedene Perspektiven auf die gleiche Landschaft zu Tage. Ein grosses Liechtenstein-Modell hilft, die erzählten Geschichten und Entwickelten Ideen für spätere Besucher sichtbar zu machen.
Liechtensteins Dörfer und Landschaft haben sich drastisch verändert und tun dies auch weiterhin. Wir sind davon überzeugt, dass nur eine breit abgestützte Diskussion in und mit der Bevölkerung sinnvolle und nachhaltige Verbesserungen ermöglichen wird.
Der Verein ELF möchte mit dem Projekt Karta-Bar einen Beitrag dazu leisten. Der von jeglichen Parteien und Institutionen unabhängige Verein wurde von Luis Hilti und Toni Büchel gegründet und wird zwischen 2019 und 2030 in den elf Gemeinden Liechtensteins einen Raum für Diskussionen schaffen.